Website ohne CMS erstellen lassen
Viele Unternehmenswebsites ändern sich ein paar Mal im Jahr. Dafür braucht es kein Redaktionssystem, und damit auch nichts, was gepflegt werden will.
Ein Content-Management-System löst ein Problem: Es erlaubt Menschen ohne technische Kenntnisse, Inhalte selbst zu ändern. Das ist wertvoll, wenn sich Inhalte oft ändern und mehrere Personen daran arbeiten.
Bei einer klassischen Unternehmenswebsite trifft das häufig nicht zu. Öffnungszeiten, Leistungen und Ansprechpartner ändern sich selten. Trotzdem läuft im Hintergrund ein System mit Datenbank, Benutzerverwaltung und einem Dutzend Erweiterungen, und will aktuell gehalten werden. Die Pflege bleibt, auch wenn die Änderungen ausbleiben.
Die Alternative: Die Seiten werden einmal gebaut und als fertige Dateien ausgeliefert. Änderungen schickst du mir, ich arbeite sie ein.
Was dadurch wegfällt
- Kein Backend, das gepflegt werden muss
- Es gibt keine Anmeldung, keine Benutzerverwaltung und keine Oberfläche, in der jemand versehentlich etwas verstellt.
- Keine Plugin-Landschaft
- Bei einem CMS wächst die Zahl der Erweiterungen mit jeder Anforderung. Jede davon ist Code von Dritten, der aktuell gehalten werden will.
- Kleinere Angriffsfläche
- Was es nicht gibt, kann nicht angegriffen werden: kein Login-Formular, keine Datenbank, keine serverseitige Anwendung. Das macht eine Website nicht unangreifbar, aber es entfernt die häufigsten Einfallstore.
- Schnelle Auslieferung
- Der Server schickt fertige Dateien, statt jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammenzubauen. Das ist spürbar, besonders auf dem Telefon im Mobilfunknetz.
- Du musst nichts lernen
- Kein Schulungstermin, keine Dokumentation, keine Frage, wie noch mal ein Bild ausgetauscht wird. Du schreibst mir, was anders sein soll.
Wann ein CMS die richtige Wahl ist
Ohne CMS zu arbeiten ist kein Prinzip, sondern eine Entscheidung, die zum Vorhaben passen muss. In diesen Fällen ist ein CMS, auch WordPress, die bessere Wahl:
- Deine Inhalte ändern sich mehrmals pro Woche und die Änderungen sollen sofort live gehen.
- Mehrere Personen pflegen Inhalte, mit unterschiedlichen Rechten und einem Freigabeprozess.
- Du betreibst einen Onlineshop, ein Buchungssystem oder einen Kundenbereich.
- Du veröffentlichst regelmäßig redaktionelle Inhalte mit einer eigenen Redaktion.
- Deine Organisation arbeitet bereits mit einem CMS und die Prozesse hängen daran.
Trifft einer dieser Punkte auf dich zu, sage ich dir das in der ersten Antwort. Ein Vorhaben, das ein CMS braucht, wird nicht dadurch besser, dass ich es ohne baue.
Wenn du noch unentschieden bist: Die Abwägung zwischen beiden Wegen steht ausführlicher im Ratgeber WordPress oder statische Website.
Wie Änderungen laufen
Du schreibst mir, was anders sein soll: neue Öffnungszeiten, ein ausgetauschtes Bild, ein zusätzlicher Absatz. Ich arbeite es ein und die Seite ist aktualisiert.
Wenn du das regelmäßig brauchst, gibt es dafür die Website-Betreuung. Nötig ist es nicht: Einzelne Änderungen kannst du auch einzeln beauftragen.
Anfrage
Passt das zu deiner Website?
Schreib mir zwei, drei Sätze zu deinem Unternehmen. Du bekommst innerhalb eines Werktags eine ehrliche Einschätzung, auch dann, wenn ich nicht der Richtige bin.